Tauche mit mir ins Wort
JürgnvonK
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dichtenundmehr
Mein schriftstellerisches Wirken läuft parallell in mehreren Projekten. Meist in den taufrischen Morgenstunden lasse ich mich auf das ein, was sich gerade zeigen möchte. Manchmal sind es bloss Selbstgespräche. Oder Häppchen von Dichtungen und mehr. Manchmal entstehen auch ein paar Seiten zu einem Roman oder einem Sachbuchprojekt.
Vielleicht begegnest du «mir» eines Tages in einem Buchladen?
PROJEKTE Auswahl
a) Freude und Spass mit Gromolo
Gromolo zur Verarbeitung, Gromolo aus reiner Freude am Gestalten. Gromolo einfach so. Diese Schreibform besteht zu einen grossen Teil aus «Unsinnwörtern», hier drei Beispiele:
Meinen Gromolo-Stil
finde ich insofern unabhängig und eigenständig, als dass er nicht unbedingt im Zusammenhang einen Sinn ergeben muss (wie beispielsweise bei Franz Hohler’s Tottenmügerli). Sondern einfach Spass macht in Klang, Rhythmus und in der Wortschöpfung selbst. Ich glaube, dass die Qualität der Freude dadurch bestärkt, ja sogar entfesselt wird, dass der Gestaltungsprozess wie auch das Ergebnis in keiner Weise einer Leistungsvorgabe entspringen. Wodurch es zu einem entspannenden Tun wird.
Versuch es selbst:
Einfach bequem machen. In offener Haltung in dich hinein lauschen.
Plötzlich fällt dir ein Wort zu. Nimm es dankbar an.
Ergänze es. Drehe es. Setze es neu zusammen.
Schenk ihm seinesgleichen. Schmiede und sei glücklich!
b) Das blaue Wunder, Roman
In diesem Roman erleben zwei jugendliche Freunde auf einer fantastischen Reise zusammen das blaue Wunder. In bin selber gespannt, was das blaue Wunder genau ist und was daraus noch alles wird. Geplant als Buch für jüngere Zweibeiner könnte es auch dem Bereich Fantasy zugeordnet werden. Ordnung muss ja wohl sein...
Hier eine Kostprobe:
c) Neues Leben, Roman
Manchmal gibt es Phasen, wo nächtliche Träume beim Erwachen zumindest teilweise noch greifbar rumhängen, so dass sie gerade noch den Weg aufs Papier finden.... die Idee zu diesem Roman (der noch nach dem richtigen Titel Ausschau hält) ist aus so einem Traumfetzen entstanden.
Hier eine Kostprobe:
Balmighain
Jede Nacht wacht
kerzend lachend
der Brinsgund
leise in gewohnter Weise
hinan.
Labt und lobt
gang und zülg
gunst und gäb,
wäbend den
Balmighain
darob.
Wahrgängig
Verbrämte Häme
zitternd steif
kneift dartenhieb
am Knollentrieb
triftend laut,
dass Fendheer haut,
um was war was
ist was wird wer.
Sein war’s
wahrgängig
brieflich
wohl!
Kodiaken
Gepluddert hat
es Mal für Zeit
in wiesendingers
Keit.
Obgleich im
Teich von
Rottenrank
es mächtig
gress nach
Viebers
stank.
Drum hüte
deinem
Naseweis
vor
fetten
Kodiaken.
Wieviele Dimensionen können Worte sichtbar machen?